Egret X

Egret X im Test: Premium E-Scooter mit 12,5″ Luftreifen

Inhaltsverzeichnis

Der neue Premiumscooter Egret X ist ab sofort hier erhältlich*.

Mit seinen 12,5″ Luftreifen verspricht der Egret X selbst auf unebenen Untergründen ein angenehmes Fahren.

Ich habe mir den Egret X gekauft und werde ihn hier in den nächsten Wochen ausführlich vorstellen. Das heißt, dieser Test bzw. Erfahrungsbericht wird regelmäßig um weitere Informationen ergänzt. Solltet ihr Fragen haben, so scheut nicht diese zu stellen.

Unboxing

Der Egret X wird in einem großen Pappkarton geliefert, welcher wie bei einem Fernseher über das Entfernen der unteren Halterungen geöffnet werden kann.

Besonders erfreulich empfand ich, dass sehr wenig Plastik im Karton vorhanden war. Der Großteil der Verpackung besteht aus Pappe, was auch dem Premium-Anspruch des Herstellers gerecht wird. Ich fände es schön, wenn sich dieser Trend auch bei anderen Herstellern durchsetzt.

Egret X Karton

Auf der Rückseite befinden sich noch einmal die ganzen technischen Daten des Egret X.

Egret X Technische Daten

Handelt es sich bei dem Egret X um einen E-Scooter mit Straßenzulassung?

Bei dem Egret X handelt es sich um einen E-Scooter mit Straßenzulassung, welcher nach der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) auf Fahrradwegen und auf der Straße von Personen ab 14 Jahren ohne Führerschein gefahren werden darf. Ihr benötigt lediglich eine entsprechende E-Scooter Versicherung.

Technische Daten: Egret Pro vs. Egret X

 Egret Pro
https://bit.ly/3wXiabd*
Egret X
https://bit.ly/38wgcq9*
StraßenzulassungJa, bis 20 km/h (+ 10 % Toleranz)Ja, bis 20 km/h (+ 10 % Toleranz)
Motor500 Watt500 Watt
Peakleistung950 Watt900 Watt
Drehmoment27 Nm35 Nm
AntriebHeckHeck
Räder10,0" Luftreifen12,5" Luftreifen, Radlager von Schaeffler INA
FederungNeinNein
Akku840 Wh (17,5 Ah), Samsung, IPX7 Wasserbeständigkeit672 Wh (14,0 Ah), Samsung, IPX7 Wasserbeständigkeit
Maximale Zuladung120 kg120 kg
BremsenHydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten (120 mm Durchmesser)Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten (160 mm Durchmesser)
Gewicht22,5 kg21 kg
Abmessungen (Aus-/eingeklappt)117 x 62 x 108-131 cm, 117 x 62 x 108-43 cm128 x 62 x 118 cm, 128 x 62 x 59 cm
Wasserbeständigkeit des FahrzeugsIPX5IPX5
Besonderheitenteilintegriertes Rahmenschloss, 40 Lux Front-Scheinwerfer, Kennzeichen in Rücklicht integriert, Bremslicht, elektrische Hupe, eigene Appvollintegriertes Rahmenschloss, 40 Lux Front-Scheinwerfer, Bremslicht, elektrische Hupe, eigene App
Weitere InfosWeitere Infos

Mit dem Egret Pro und dem Egret X hat der Hersteller zwei wirklich gute E-Scooter im Programm, welche beide ihre Anhänger finden werden.

Was ist die Geschichte hinter dem Egret X?

Florian Walberg war früher mal Musiker und hat auf seinen Tourneen häufig einen E-Scooter hinter der Bühne genutzt. Irgendwann dachte er sich, das könne man besser machen und gründete ein eigenes E-Scooter Startup. Mit dem Egret Ten V4 hatte er einen der ersten E-Scooter mit Straßenzulassung in Deutschland auf den Markt gebracht. Auch dieser konnte mich schon damals begeistern, wie ihr meinem Egret Ten V4 Test entnehmen könnt.

Mittlerweile sind seitdem drei Jahre vergangen und mit noch mehr Kapital im Background hat man drei neue E-Scooter entwickelt:

Egret Pro – der Nachfolger vom Egret Ten V4, nur deutlich besser.

Egret X – der ideale Tourenscooter mit großen 12,5″ Luftreifen, hochwertig, massiv, stabil.

Egret One – kleiner wendiger E-Scooter, ideal für die letzte Meile.

Was spricht für den EGRET X? (Vorteile)

Große 12,5 Zoll Luftreifen

Beim Egret X liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf seinen großen Rädern: Mit 12,5″ Luftreifen übertrumpft er die meisten anderen E-Scooter, welche meist nur mit maximal 10″ Rädern daherkommen.

Egret X 12,5" Luftreifen

Die Luftreifen wurden auf Nachfrage meinerseits dabei komplett überarbeitet und sollen wesentlich widerstandsfähiger sein als sie noch beim Egret Ten V4 waren! Platte Reifen sollten somit deutlich unwahrscheinlicher sein.

Durch die großen Reifen fährt sich der Egret X super stabil und Bodenunebenheiten oder kleinere Sprünge von Bürgersteigen sind kein Problem. Eine Federung hat der Egret X nicht, diese benötigt er meiner Ansicht nach aber aufgrund seiner großen Reifen auch nicht.

Ich mag wie er fährt und wie er sich anfühlt. Die 12,5″ Luftreifen sind auf jeden Fall ein großer Mehrwert und steigern den Fahrspaß!

Hochwertige Bauweise

Der Egret X wirkt sehr massiv, robust und stabil.

Auch das hintere Schutzblech sitzt fest. Auch wenn man daran rüttelt: nichts wackelt oder klappert.

Schutzblech hinten beim Egret X

Durch seine stabile Bauweise fährt sich der Egret X sehr solide und lässt sich jederzeit gut handhaben.

Der Egret X ist nicht günstig, was man aber bei seiner Verarbeitung auch durchaus merkt. Auch Reifen, Scheibenbremsen, Lenker, Trittbrett und Co. wirken sehr hochwertig. Mit seiner Belastbarkeit von bis zu 120 kg ist er auch für schwerere Fahrer eine gute Wahl. Weitere technische Daten findest du hier beim Hersteller*.

Egret X von vorne

Auch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Hersteller Schaeffler verdeutlicht diesen Qualitätsanspruch. So werden beim Egret X Kugellager von Schaeffler INA verwendet. Interessant hierzu liest sich auch die Pressemitteilung von Schaeffler.

Wer auf Qualität wert legt und einen wirklich wertigen E-Scooter sucht, der sollte sich den Egret X auf jeden Fall auch näher anschauen. You get what you pay for, um es mal auf englisch zu sagen.

500 Watt Motor mit 900 Watt Peakleistung

Einer der großen Stärken des Egret X ist aber sein Motor. Der zieht an! Selbst an einer Steigung kann ich mich problemlos auf den Scooter stellen und er beschleunigt ungeniert nach oben bis zur Höchstgeschwindigkeit.

Egret X Hinterradmotor

Mit seinem 500 Watt Motor mit 900 Watt Peakleistung gehört er zu den stärksten E-Scootern auf dem deutschen Markt. Und mit seinen 35 Nm Drehmoment schlägt er sogar den Egret Pro, welcher „nur“ 27 Nm Drehmoment hat.

Das Drehmoment bei einem E-Scooter ist ein gutes Indiz für die Kraft, welche ein E-Scooter bei der Anfahrt oder bei Steigungen entfaltet. Mir ist aktuell nur der Soflow SO4 Pro bekannt, der mit 43 Nm einen noch etwas höheren Drehmoment hat. Dieser hat aber auch einen Getriebemotor und ist aus diesem Grund auch extrem laut beim Fahren. Der Egret X ist hingegen mit superleise.

Das Display zeigt bei maximaler Geschwindigkeit 21-22 km/h an. Laut GPS-Geschwindigkeitsmessung erreiche ich dabei bei der Beschleunigung eine Geschwindigkeit von etwas über 22 km/h, während er sich dann bei ca. 21 km/h einpendelt.

Nichtsdestotrotz merkt man, dass da eigentlich noch viel mehr Power möglich wäre und nur die deutsche Gesetzgebung dem Geschwindigkeitsgenuss einen Riegel vorschiebt. Aber bei der Beschleunigung und dem Steigungsverhalten gehört der Egret X zweifelsohne mit zu den besten E-Scootern und macht auch so aufgrund seiner starken Beschleunigung und seines Steigungsverhaltens jede Menge Spaß!

Update zum Steigungsverhalten:
Ich bin nun auch einige wirklich starke Steigungen gefahren. Mit meinen 110 kg hätte ich angenommen, dass der Egret X da zumindest etwas Mühe hätte hochzufahren. Aber weit gefehlt. Ohne vorher zu beschleunigen, zieht er mich so gut wie jede Steigung ohne Mühe mit vollem Speed hoch! Das heißt, wenn ich unten an einer Steigung losfahre, beschleunigt er trotzdem konsequent bis er bei seinen 21-22 km/h angekommen ist. Das ist wirklich krass! Der Egret X hat wirklich Power!

Hydraulische Scheibenbremsen

Wow, die Bremsen sind der Wahnsinn. Der Egret X hat vorne und hinten hydrauliche Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 160 mm. Die sind wirklich groß und greifen fest, wenn man es denn will. Aber sie lassen sich auch genauso gut entsprechend dosiert einsetzen, so dass man immer die volle Kontrolle über das Bremsverhalten behält.

Egret X Scheibenbremsen

Ein Stopp ist so innerhalb kürzester Zeit möglich, der Bremsweg ist bei einer starken Bremsung minimal. Im Vergleich zu anderen E-Scootern mit Trommelbremsen oder elektronischen Bremsen ist hier ein deutlicher Bremsgewinn spürbar. Da macht selbst das Bremsen Spaß!

Lenker

Der Lenker ist mit 62 cm schön breit und lässt sich dank der ergonomischen Griffe gut halten.

Während der Egret Ten V4 damals noch einen Zeigefingergasgriff hatte, setzt Egret beim Egret X und Egret Pro nun auf einen Daumenfingergasgriff. Und das finde ich gut. Beim Egret Ten V4 hatte mir mit der Zeit doch der Zeigefinger weh getan. Die meisten E-Scooter setzen daher mittlerweile auf den Daumenfingergasgriff, welcher für mich auch die bessere Wahl ist.

Daumengasgriff beim Egret X

Mit Hilfe des Daumenfingergasgriffs lässt sich die Geschwindigkeit gut dosieren und das dauerhafte Halten ist nicht ganz so anstrengend wie mit dem Zeigefinger. Leider ist ein Tempomat in Deutschland nicht zulässig, das wäre ansonsten die noch bessere Wahl.

Ich mag auch das Display. Es ist groß und hell und zeigt einem die wichtigsten Infos auf einen Blick an. Hierzu gehören etwa die Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer oder die gewählte Leistungsstufe. Die Bedienung erfolgt komfortabel über eine formschöne Bedienung an der linken Seite des Lenkers.

Display beim Egret X

Das Display war tatsächlich mit einer der Gründe, warum ich mich für Egret entschieden habe. Mir gefallen einfach die anderen Displays nicht so sehr. Entweder erkennt man sie bei hellem Licht kaum oder sie sehen billig aus. Das ist beim Egret X auf jeden Fall anders.

Die Handyhalterung, welches man auf dem Foto sieht, ist übrigens nicht Bestandteil des Egret X. Diese habe ich mir bei Amazon bestellt*.

Der Egret X hat eine elektronische Hupe, welche sich über das Bedienteil auslösen lässt. Diese ist aber nicht so laut wie eine Autohupe. Und das ist auch gut so. Schließlich will man nicht Fußgänger oder Fahrradfahrer verschrecken, sondern nur dafür sorgen, dass diese einen hören. Und dafür ist die elektronische Hupe des Egret X gut geeignet. Einziger Kritikpunkt wäre hier, dass sich der Knopf für die Hupe zusammen mit dem Ein- und Ausschalter sowie der Plus- und Minustaste mitten im Bedienteil befindet. Man muss sich so erst an die Position gewöhnen. Eine separate Klingel hat der Egret X nicht, was sicherlich auch von Vorteil gewesen wäre. Notfalls kann man sich eine Klingel aber auch noch separat nachrüsten, wenn man denn will.

Bedieneinheit mit Hupe

Damit man gesehen wird, befindet sich vorne neben dem Reflektor auch ein helles 40 Lux Licht, welches in Dunkelheit eine gute Ausleuchtung der Strecke gewährleistet. Viele andere E-Scooter haben hier wesentlich weniger Leistung, z. B. mit 15 Lux oder dergleichen. 40 Lux ist hier schon wirklich ein sehr guter Wert.

Lampe mit 40 Lux

Ein weiteres kleines, aber dennoch durchdachtes und wirklich sinnvolles Features ist der an der Lenkerstange verbaute Befestigungshaken. An diesen kann man beispielsweise eine Einkaufstasche oder seinen Rucksack hängen.

Befestigungshaken am Lenker

Bis zu 1 kg dürfen an den Haken gehangen werden. Und diesen Haken nutze ich tatsächlich auch im Alltag regelmäßig, um daran etwas anzuhängen. Eine wirklich sinnvolle Sache.

Akku und Reichweite

Beim Akku setzt Egret auf einen Lithium-Ionen-Akku von Samsung mit einer Spannung von 48 Volt. Mit seiner Kapazität von 672 Wh (14,0 Ah) soll er bis zu 60 km Reichweite bieten. Das ist natürlich immer abhängig von dem Gewicht des Fahrers, der Topographie und dem persönlichen Fahrstil.

Bevor man den Scooter das erste Mal fährt, sollte man den Akku einmal vollständig laden. Im Lieferumfang ist ein 3 Ah Ladegerät enthalten. Für eine Vollladung gibt der Hersteller eine Dauer von 4:30 Stunden an (14,0 Ah / 3 Ah = 4,66).

Der Akku hat eine Wasserbeständigkeit von IPX7. Was bedeutet das? Das X gibt an, dass für die Staubbeständigkeit keine Aussage getroffen wird, während die 7 an der oberen Messskala mit einem maximalen Wert von 8 tangiert. Stärkere Regenschauer sollte der Akku also problemlos aushalten. Allerdings sollte man ihn auch nicht unter Wasser tauchen.

Egret X mit IPX5-Rating

Der gesamte Scooter hat übrigens ein IPX5-Rating. Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auch hier.

Egret garantiert übrigens für den Akku 600 Ladezyklen innerhalb von zwei Jahren mit einer Restkapazität von 70 %.

Update zur Reichweite:
Ein wichtiger Punkt für viele bei einem E-Scooter ist auch immer die Reichweite. Egret gibt hier 60 km Reichweite an, die mit dem Egret X möglich sein sollen.

Ich habe mir gestern den vollgeladenen Egret X geschnappt und bin vom Süden Berlins (S-Bhf. Südkreuz) bis in den Norden Berlins (S-Bhf. Buch) gefahren. Das sind gut 25 km Fahrt und ist in einer belebten Stadt wie Berlin mit vielen Stopps, Anfahrten und leichten (aber durchaus auch längeren) Steigungen verbunden.

Und obwohl Egret hier eine Kilometer-Leistung von 60 km angibt, hatte ich meine Zweifel, ob der Scooter das schaffen würde, da ich mit 110 kg doch recht schwer bin und die Reichweitenangaben ja meist für kleine Personen mit 70 kg Gewicht ausgelegt sind.

Insgesamt war ich 1:40 Stunden unterwegs, also wirklich recht lange.

Mit einem Kilometerstand von 10 km und vollem Akku bin ich losgefahren:

Egret X Reichweitentest - Start mit 10 km Akkustand

Nach 25 km (Kilometerendstand 35 km) hatte ich von den fünf Balken beim Akku immer noch drei Balken übrig:

Nach 25 km habe ich immer noch drei Balken beim Akku vorhanden

Auch ganz interessant: Auf meinem Smartphone mit GPS-Messung sieht man auch den Endstand von 23,9 km. Das liegt aber auch daran, dass ich die App erst nach ca. 1 km gestartet hatte, da ich zuerst mit Google Maps Navigation gefahren bin. Zudem sieht man hier die gemessene Geschwindigkeit von in diesem Fall 21,6 km/h. Der Egret X nutzt hier also auch sehr schön die gesetzliche Toleranz von 10 % aus.

Am Ende heißt es also noch über 50 % der Akkukapazität sind vorhanden. Wow! Ich hatte nach der Zeit ehrlich gesagt auch gar keine Lust mehr und war froh endlich am Ziel angekommen zu sein. Vermutlich hätte ich die komplette Strecke auch wieder zurückfahren können. Die 60 km Reichweite sind also durchaus plausibel.

Mit meinem Egret Ten V4 hätte ich das auf keinen Fall geschafft. Zumindest wären da am Ende nicht noch drei Balken vorhanden gewesen. Und auch die Power und Kraft war die ganze Zeit vorhanden.

Ganz ehrlich, wer braucht mehr Reichweite?

Integriertes Rahmenschloss

Eine Besonderheit beim Egret X ist auf jeden Fall das integrierte Rahmenschloss.

Integriertes Rahmenschloss beim Egret X

Im Lieferumfang sind zwei Schlüssel enthalten. Damit lässt sich das integrierte Rahmenschloss öffnen und natürlich auch schließen und ermöglicht es so entweder

  • das Egret mate by tex-lock zu verwenden, welches sich direkt mit dem Egret X verbinden lässt und so eine sehr gute und vor allem auch komfortable Sicherheit bietet, oder
  • die mitgelieferte Metallöse zu verwenden, welche es einem ermöglicht so gut wie jede Art von Schloss mit dem Egret X zu verbinden.

Schlösser von tex-lock bestehen aus einer Kette mit Stoffummantelung. Das Egret mate by tex-lock hat auf der einen Seite einen Teil, welcher sich in das Rahmenschloss des Egret X einsetzen lässt und im Zusammenspiel mit der Öse auf der anderen Seite, lässt sich der Egret X so sehr gut anschließen.

Das Trittbrett

Beim Egret X hat man ein großes Trittbrett auf dem man auch mit großen Füßen gut stehen kann. Mit meinen Riesenlatschen habe ich auf dem Egret X einen guten Stand und jede Menge Platz. So kann man auch längere Touren meistern.

Egret X von hinten

Gut gefällt mir auch die Gummierung, welche hochwertig wirkt und dem Egret X einen coolen Look verleiht.

Fazit zu den Vorteilen

Mir gefällt der Egret X enorm gut. Er hat einfach so viele Vorteile und versprüht Qualität aus jeder Ritze. Nichts klappert, nichts knarzt, alles wirkt stabil und wertig. Ich mag den Egret X.

Was spricht gegen den Egret X? (Nachteile)

Größe und Gewicht

Natürlich ist der Egret X mit seinen 12,5″ Rädern nicht kompakt. Wer hier einen Letzte-Meile-Scooter erwartet, der liegt falsch. Der Egret X ist wirklich ein recht großer und sperriger E-Scooter, welchen man nicht mal eben irgendwo hochträgt. 21 kg soll er wiegen. Ich habe ihn noch nicht gewogen, aber eines kann ich durchaus sagen, er ist wirklich nicht leicht.

Natürlich ist auch das Tragen durchaus möglich, da sich der Lenker auch einklappen lässt und auch in mein Auto passt er mit ein wenig Mühe und Not rein, aber der Regelfall sollte das eher nicht sein.

Tragen des Egret X nicht leicht, aber möglich

Also den Egret X die Treppen hochzutragen macht sicherlich keinen Spaß. Und in den Bus würde ich ihn eher auch nicht mitnehmen. In die Bahn habe ich ihn hingegen schon mitgenommen und da ist es kein Problem.

Preis

Das Argument, welches die meisten vom Kauf abhalten wird, ist wahrscheinlich aber sein Preis. Mit einem Preis von knapp 1.900 Euro gehört der Egret X mit Sicherheit zu den teuersten E-Scootern.

Bereits für 900 Euro bekommt man so manchen anderen hochwertigen E-Scooter. Der Egret X ist also mehr als doppelt so teuer.

Ist er das wert? Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ich kann nur meine persönlichen Beweggründe wiedergeben: ich mag Qualität, egal bei welchem Produkt. Wer billig kauft, der kauft meist zweimal. Und ohne hier irgendwelche anderen Marken nennen zu wollen, so habe ich bei diesen schon häufig Qualitätsmängel feststellen müssen, die ich nicht mag. Da gebe ich lieber etwas mehr aus und habe dafür eine anständige Qualität.

Beim Egret X wirkt alles rund und gut durchdacht. Sei es der Lenker, die Griffe, die Bremsen, das Display, das integrierte Rahmenschloss, die enorme Performance oder die wirklich mega krassen großen 12,5″ Reifen, die ansonsten wohl so kaum ein anderer E-Scooter hat.

Lenkerhöhe

Im Gegensatz zum Egret Pro ist der Lenker beim Egret X nicht höhenverstellbar. Laut Anleitung soll der Egret X allerdings für Personen bis zu 1,95 m Größe ausreichend sein. Aus meiner Sicht ist das Fahren als große Person allerdings auch wie schon beim Egret Ten V4 nicht so angenehm. Man steht dann immer etwas gebückt. Wenn du also größer als 1,85 m bist, würde ich dir dann eher raten dir mal den Egret Pro anzuschauen*, der einen höhenverstellbaren Lenker hat, der sich deutlich weiter rausziehen lässt.

Fazit zu den Nachteilen

Es gibt Nachteile, aber die sind offensichtlich und man kennt sie bereits bevor man sich für den Egret X entscheidet. Letztendlich muss jeder selbst wissen, ob er einen E-Scooter mit großen Reifen möchte, der einen besonders hohen Fahrkomfort bietet und bereit ist den etwas höheren Preis zu bezahlen.

Kann man den Egret X mit in die Bahn nehmen?

Für mich ist es auch immer wichtig, dass ich meinen E-Scooter mit in die Bahn nehmen kann.

Die meisten Verkehrsunternehmen betrachten einen zusammenklappbaren E-Scooter als Sache, welcher so mitgeführt werden darf, wie das beispielsweise auch bei einem Koffer der Fall ist. Hätte der E-Scooter hingegen keinen einklappbaren Lenker müsste man für diesen wie bei einem Fahrrad einen separaten Fahrschein lösen.

Wichtig ist also, dass man den Lenker einklappen kann.

Den Egret X kann man auf jeden Fall mit ihn die Bahn nehmen und benötigt dafür in der Regel kein separates Ticket, da sich der Lenker einklappen lässt.

Kann man Ersatzteile für den Egret X nachkaufen, falls mal was kaputt gehen sollte?

Bei Egret kann man in der Regel alle Teile nachkaufen, falls mal etwas kaputt gehen sollte. Das ist für mich auch ein großer Mehrwert, welchen auch nicht jeder Hersteller bietet. Hierauf würde ich auf jeden Fall immer beim Kauf eines E-Scooters schauen.

Momentan ist der Egret X noch nicht bei den Ersatzteilen gelistet, was aber vermutlich daran liegt, dass dieser noch so neu ist. Ich gehe stark davon aus, dass er in der nächsten Zeit auch dort aufgeführt wird und sich die Ersatzteile problemlos bestellen lassen.

Was kostet der EGRET X und wo kann man ihn kaufen?

Okay, knapp 1.900 Euro ist eine Hausnummer, keine Frage. Für Qualität zahlt man in der Regel mehr. Wer einen wirklich wertigen E-Scooter sucht, der mit seinen großen 12,5″ Rädern und seinen hydraulichen Scheibenbremsen auch beim Fahren einen extrem guten Eindruck macht, der macht mit dem Egret X auf jeden Fall nichts falsch.

Noch mehr vom Egret X könnt ihr in diesem wirklich gut gemachten Video sehen:

Egret X im Test: E-Scooter der Superlative 💰🛞 😱 (Review)

(Datenschutz-Hinweis: Durch Klick auf das Bild wird eine Verbindung zu YouTube aufgebaut und das Video von dort geladen. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung)

Kaufen könnt ihr den Egret X aktuell mit 30-tägigen Rückgaberecht*. So könnt ihr ihn auch testen und schauen, ob er euch zusagt.

Habt ihr Fragen? Ich beantworte euch gern alle eure Fragen rund um den Egret X.

Bei Links mit einem (*) versehen, handelt es sich um Werbe-Links. Wenn ihr über solch einen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für euch ändert. Ich empfehle hier allerdings auch nur Produkte oder Dienstleistungen, die ich auch wirklich gut finde und hinter denen ich auch wirklich stehe. Vielen Dank für den freundlichen Support!

40 Responses

  1. Hallo, vielen Dank für den – meiner Recherche nach – ersten Artikel zum Egret X. Ich schwamme noch zw. dem Pro und dem X. Ich mag den cleanen Look und die tolle Reichweite des Pro. Die größeren Räder und Bremsen sowie die Schloßintegration finde ich beim X gelungen. Wahrsch. wäre der One mit 11 Zoll Reifen und austauschbarem Akku am besten ;-) Aber wenn ich mit dem Pro realistisch auf Basis vieler Tests auf Youtube um die 40 KM Laufleistung pro Akku schaffe. Wo lande ich denn dann beim X – bei 30 KM? Wie ist dein Fahreindruck beim direkten Wechsel zw. X und Pro? LG, Rainer

    1. Hallo Rainer,
      ich kann Dir leider gar keinen direkten Vergleich zwischen dem Egret Pro und dem Egret X geben, da ich bisher nur den Egret X gefahren bin. Ich könnte lediglich das Ganze im Vergleich mit dem Egret Ten V4 vergleichen, wovon der Egret Pro ja quasi der Nachfolger ist. Die Reifen vom Egret X sind schon echt groß und bieten dadurch den Vorteil, dass sie noch mehr vom Untergrund schlucken. Ein Vorteil vom Egret Pro ist auf jeden Fall, dass man den Lenker noch mehr in der Höhe verstellen kann. Wenn man groß ist (so wie ich), wäre der Egret Pro vermutlich die bessere Wahl, da der Lenker sich da sehr hoch einstellen lässt. Mich hat aber der Egret X irgendwie einfach mehr gereizt und bis jetzt habe ich es noch nicht bereut ihn bestellt zu haben. Ich werde morgen eine lange Strecke fahren und kann Dir dann Feedback geben, wie weit ich gekommen bin. Auch wird noch ein Video folgen. Ich habe schon einiges Videomaterial gedreht, möchte aber das Ganze noch etwas ausbauen, so dass es dann auch wirklich informativ ist. Leider war in den letzten Tagen nicht so das tolle Wetter zum Fahren und ich hatte auch nicht die Zeit, aber hoffe, dass ich bald auch ein schönes Video mit mehr Infos nachreichen kann.

        1. Hi Rainer, bin gestern wie angekündigt 25 km gefahren (einmal vom Süden Berlins in den Norden Berlins). Insgesamt war ich 1:40 Stunden unterwegs mit vielen Starts und Stopps aufgrund von Ampeln und Co. Von den fünf Balken waren nach den 25 km immer noch drei Balken übrig. Ich finde das wirklich gut, mehr brauche ich persönlich nicht. Auch das Steigungsverhalten ist mega, er beschleunigt immer direkt wieder auf vollen Speed. Ich habe das auch oben in meinem Testbericht ergänzt.

      1. Hallo Christian,
        Ich habe auch den X …die 60 km sind realistisch.
        Bei meiner ersten Ausfahrt schaffte er 54 km und ich bin viele Steigungen die es in sich hatten immer zweimal gefahren…einmal mit Anlauf und einmal aus dem Stand, kein Problem für den X.
        Ohne diese Bergauf Tests hätte er sicher noch ein paar km mehr geschafft.

        Ich habe auch lange überlegt wegen des hohen Preis…aber ich muss sagen kein Vergleich zu anderen Scootern und ich habe schon viele gefahren.
        Ich habe noch einen Egret Ten V4 der schon der Hammer ist …aber der X ist wirklich nochmal eine Liga nach oben und das in jeder Hinsicht.

  2. Hallo zusammen, dem tollen Bericht von Christian kann ich wirklich nichts hinzufügen, außer meine Erfahrung bezüglich der Reichweite.
    Heute das erste mal vollgeladen und eine kleine Tour – in der Region Luckenwalde ca. 60 km südlich von Berlin – gemacht. Meist im Eco oder Tourmodus. Er erreicht in allen Fahrstufen seine maximale Geschwindigkeit von, bei mir 21,3 km/h.
    Bei 36 km hat er von drei auf zwei Balken gewechselt. Zuhause angekommen, nach genau 43 Km, sind immer noch zwei Balken vorhanden. Für die erste Fahrt bin ich sehr zufrieden.
    Ich wünsche allen ein frohes Pfingstfest.
    Viele Grüße Matthias

  3. Hallo aus dem Allgäu
    Guter informativer Bericht. Wir haben uns für den Egret X entschieden. Wir wollen ihn gebrauchen um mal nicht zu radeln. Wir freuen uns schon auf die weiteren Berichte.
    Vielen Dank für Deine tollen Informationen. Gruß Irmi

  4. Hallo, nur kurz die Nachfrage, ob du zeitnah ein Video hochladen wirst? Aktuell findet man wirklich kaum Praxiserfahrungen zum X und ein Video habe ich noch nirgends finden können. LG, Rainer

    1. Hallo Rainer, ich gebe mir Mühe es zeitnah zu schaffen. War gerade draußen und habe noch ein paar weitere Aufnahmen gemacht.

  5. Hallo Christian,

    ich überlege die ganze Zeit welchen E-Scooter ich mir besorge und hänge gerade am Egret X fest. Das Wichtigste für mich ist tatsächlich Fahrkomfort. Und Reichweite sollte auch ordentlich vorhanden sein.

    Das was mich tatsächlich noch zurückhält den Egret X zu bestellen, ist die nicht vorhandene Federung.

    Beschreibe doch bitte mal deinen Eindruck von den 12,5 Zoll Reifen. Wie fährt er sich auf Kopfsteinpflaster? Kommt etwas beim Fahrer an oder federn die Reifen so gut wie alles ab?

    Bin gespannt auf dein Feedback und danke vom Voraus!

    Liebe Grüße

    1. Ich würde mal sagen, dass der Egret X für normales Terrain ausgelegt ist. Also so wie bei anderen E-Scootern auch. Kopfsteinpflaster ist mit keinem E-Scooter wirklich schön zu fahren. Da schüttelt es dich auch mit dem Egret X gut durch. Selbst mit einem Fahrrad fährt es sich auf Kopfsteinpflaster ja nicht gerade angenehm. Normale Bodenunebenheiten oder mal von einem Bordstein runterfahren, sind allerdings problemlos möglich. Man hat einfach nochmal etwas mehr Komfort als bei 10 Zoll Reifen.

        1. Ich hatte den Ninebot G30D, ist aber schon eine Weile her. Ein direkter Vergleich aus dem Gedächtnis heraus fällt mir hier schwer. Auch der Ninebot G30D ist ein schöner E-Scooter, keine Frage. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann, ist das der Egret X bei Steigungen deutlich mehr Power hat. Das merkt man schon sehr. Aber von der Natur der Sache her, ist es auf jeden Fall mit größeren Reifen immer besser. Das merkt man ja auch, wenn man mal einen E-Scooter mit 8 Zoll Reifen im Vergleich mit einem E-Scooter mit 10 Zoll Reifen gefahren ist. Größere Reifen sorgen immer für mehr Komfort.

          1. Danke für deine Antwort Christian!

            Bin sehr gespannt, ob ich eine Federung vermissen werde. Wo hast du die Versicherung/Kennzeichen für den Roller bestellt?

          2. Ich habe mir ein Kennzeichen direkt bei HUK vor Ort geholt. Leider kann man es sich ja nicht im Vorhinein besorgen, sondern immer erst wenn man den E-Scooter hat.

        2. Hallo Kevin,
          ich bin schon G30 gefahren und ich sage dir der Unterschied zum X ist extrem.
          Beim X sind die Stöße bei Unebenheiten wie durch Watte, beim G30 haut es dich voll auf die Knochen. Ich bin jetzt nach etlichen Ausflügen mit den X wieder mit meinen alten Egret Ten V4 gefahren und ich dachte irgendwas stimmt nicht ? es kam mir viel unstabiler, härter und viel unruhiger vor. Jetzt hat der Egret Ten schon mehr Komfort wie der G30.
          Der G30 ist bestimmt ein guter und toller Scooter und nicht zuletzt der Preis aber der X ist einfach eine andere Liga wie der G30.
          Ich hoffe es hilft dir ein wenig.

  6. Hallo Jürgen,

    Danke für deine Antwort ? Ich bin jetzt inzwischen auch Besitzer eines Egret X und kann das nur bestätigen. Ist wirklich der Hammer und jeden Cent wert. Vor allem die Reifen Federn so viel weg. Hätte ich nicht erwartet.

    Also falls sich jemand noch unsicher sein sollte das Geld auszugeben und ob es das wert ist… auf jeden Fall :-)

  7. Hallo Christian,
    auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen ausführlichen Testbericht ohne inhaltloses Geschwurbel.
    Nur Fakten und aussagekräftige Fotos, die alle Fragen bzgl. des Egret X zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet haben.
    Darum habe ich den Egret X soeben bestellt, obwohl die Lieferung laut Warenkorb erst ab dem 17.08.2022
    erfolgt !

    1. Obwohl der 17.08. auf der HP stand, war er nach 1 Woche am 01.08. schon da. Es macht einfach Spaß mit dem Teil zu fahren, dass man gar keine Lust mehr hat ihn abzustellen.

    1. Hallo Ralf,
      ich habe keinen direkten Vergleich, habe den Trittbrett Paul aber auch ins Auge gefasst gehabt und mich da ausführlich informiert. Von der Peakleistung ist der Egret X mit 900 Watt zumindest dem Trittbrett Paul mit 700 Watt überlegen. Letztendlich ist es aber so, dass der Egret X mit Steigungen keine wirklichen Probleme hat. Bei mir hat er bisher jede Steigung problemlos gemeistert und dabei immer auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigt. Ich wohne aber in Berlin, wo es generell eher flach ist und man hier und da mal eine Steigung hat. Ich denke mal Steigungen bis zu ca. 20 % sind kein Problem. Ich bin auch extra testweise stärkere Steigungen gefahren, welche ich hier in der Umgebung habe und da kommt er mühelos hoch.

  8. Danke für den Test!
    Ich habe mir nun auch einen bestellt :-)
    Am 17.08.2022 soll es soweit sein – brauche dann nur noch die Versicherung.
    Überlege schon lange, aber die Reifen, Reichweite und Power ist dann für mich / und besser und wichtiger, als „mal eben in den Kofferraum“ werfen.

  9. Hallo zusammen,

    kann vielleicht mal jemand ein Foto von sich auf dem X mit Angabe der eigenen Größe einstellen, damit man sich ein Bild von der fixen Höhe des Lenkers machen kann? Wie hoch sind die Griffe oberhalb der Trittplatte?
    Ich bin 188 cm und bin mir nicht sicher, ob die Höhenverstellung des Pro nicht vielleicht doch vorteilhaft wäre; andererseits reizen die 12,5“.

    Vielen Dank und eine gute Zeit
    Kai

    1. Hallo Kai, aus meiner Sicht ist die Lenkerhöhe ein Nachteil für große Personen, da man diesen nicht höher stellen kann. Der Lenker beim Egret Pro lässt sich deutlich weiter rausziehen und soll auch für große Personen über 1,90 m gut geeignet sein. Keine Frage, man kann auch mit dem Egret X fahren, steht dann aber etwas gebückt, was auf Dauer vielleicht nicht ganz so bequem ist. Ich bin aktuell auch am Überlegen, ob ich zum Egret Pro oder Egret One (sofern dieser dann auch so einen hohen Lenker hat) wechsele aus diesem Grund. Die Erkenntnis kam aber auch erst jetzt nach einer ganzen Weile und wo ich gemerkt habe, dass es mich irgendwie stört. Insofern, wenn du gerade vor der Entscheidung stehst, würde ich vermutlich eher zum Egret Pro greifen, da bist du dann auf der sicheren Seite.

      1. Danke für Deine Ausführung. Wie gesagt, mich reizt die 12,5“ Bereifung. Meine irgendwo gehört/gelesen zu haben, dass der Komfortgewinn nicht zu vernachlässigen ist.
        Du schreibst, dass die Lenkstange des Pro für Personen ab 190 cm besser geeignet ist. Da ich nicht mehr wachse und ich 186 cm groß bin – 188 in meinem Post zuvor war falsch – sollte die Höhe des X doch ausreichend sein. Ich denke die 118 cm sind vom Boden aus gemessen. Mich würde aber mal der Wert vom vom Trittbrett aus gemessen interessieren. Könntest du das mal nachmessen? Wäre dir dankbar.

        1. Der Lenker vom Egret X ist ca. 97 cm hoch, vom Trittbrett gemessen. Probiere es doch einfach mit dem Egret X, notfalls kannst du ihn auch wieder verkaufen. Oder du fährst ihn irgendwo mal Probe, um zu schauen, ob es von der Höhe passt.

          1. Hallo,

            dass X-Modell gefällt mir sehr.
            Mit 1,80 Meter dürfte es auch mit der Lenkstange passen.
            Was mich interessiert, ob der Akku bei Bedarf ausgetauscht werden kann (ich weiss, es ist kein Wechselakku, aber ich meine einen Austausch, wenn er malnden Geist aufgeben sollte) und was so ein Ersatzakku kostet?

            Danke und Gruß

            Michel

          2. Hallo Michel,
            bei Egret gibt es auch Ersatzteile zu kaufen, auch den Akku kann man nachkaufen. Derzeit ist der Egret X aber noch nicht bei den Ersatzteilen aufgeführt. Ich denke mal, dass sich das demnächst ändern wird. Am besten dann dort einfach mal schauen, was so ein Ersatzakku kostet.

  10. Hallo, wie schaut es aus wenn man einen Berg runterfährt, die 22 km/h überschreitet und dann kein Gas mehr gibt. Wird der Roller dann ausgebremst und auf 22km/h gehalten? Beim Trittbrett Paul hat man da ja nur den Windwiderstand als natürliche Bremse und kann so auch mit über 30 km/h und mehr den Berg runterdüsen :-)

    1. Mangels wirklich langer Bergstrecken hier in Berlin, kann ich dir diese Frage leider nicht zuverlässig beantworten. Ich habe nur eine starke Steigung in meiner Gegend, die aber nicht zum Ausrollen taugt, da sich unten direkt eine viel befahrende Straße befindet.

    2. Hallo,

      Eine Frage habe ich wegen dem Drehmoment Unterschied.
      Der Egret X hat ja 12,5“ Räder zu 10“ zum Egret Pro. Da würden bei gleichen Motordaten schon 1,5 Nm nur durch den größeren Raddurchmesser „verloren“ gehen.

      Ich kann ja noch verstehen, dass bei einem größeren Akku ein höherer Strom (A) entnommen werden kann, aber hier ist es ja umgekehrt. Der kleinere Akku vom Egret X hat das höhere Drehmoment! Könnt ihr mir das erklären?

      1. Hallo,
        ich war jetzt in der Schule nicht unbedingt ein Käpsele, wie man bei uns sagt – aber war das nicht in etwa so „Je länger der Hebelarm, desto größer das Drehmoment“?

        „Vergrößert sich der Durchmesser (und damit der Radius) des Rades, dann vergrößert sich auch das Drehmoment und umgekehrt.“

    3. Ja, er fährt auch über 30 km/h bergab. Wenn man ganz leicht die Rücktrittbremse drückt, läuft er sogar im Leerlauf, da er dann scheinbar entkoppelt wird.

  11. (am Handy erstellt, Fehler können enthalten sein)

    Drehmoment -> Vortriebskraft (unter Vernachlässigung von Reifenverformung, Schlupf etc.)

    M=F * r -> F = M/r

    Egret Pro – Radius 5 Zoll = 12,7 cm
    M/r = 27 Nm / 0,127 m ~ 212,6 N

    Egret X – Radius 6,25 Zoll = 15,875 cm
    M/r = 35 Nm / 0,15875 m ~ 220,5 N

    Kein großer Unterschied, der X schiebt etwas mehr als der Pro. Es hilft auch, dass der X etwas leichter ist:

    Für 100kg Fahrer (wieder vereinfacht gerechnet):

    Egret Pro
    a = F/m = 212,6 N / 122,5 kg ~ 1,7 m/s²

    Egret X
    a = F/m = 220,5 N / 121 kg ~ 1,8 m/s²

  12. Wow, 39 km/h, spätestens dann bremse ich schon mit dem Fahrrad, alles andere ist mir echt zu schnell. Wie läuft das denn ab, nimmt man dann einfach komplett das Daumengas weg und der Motor wird anschließend entkoppelt – Freilauf und gib ihm? :D

    ……und noch eine andere Sache, was ich als Hobby-Fahrradschrauber echt gewöhnungsbedürftig finde, sind die fehlenden Drehmomentangaben, selbst so wichtige Schrauben wie die für die Lenkerbefestigung am Steuerrohr, haben keine. Zieht man die zu locker an, kann das üble Folgen haben. Mit wie viel Drehmoment habt ihr die befestigt?

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